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Wenn ich mal Kinder habe - mach ich alles ganz anders ...

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Wenn ich mal Kinder habe - mach ich alles ganz anders ...

Ihr kennt sie sicherlich auch - die kinderlosen Paare, die vor Geburt ihres Kindes laut herausposaunen - sie machen mal alles anders ... tja ich gehörte dazu ... Eine kleine Selbstreflektion, was ich alles mal ganz anders mache und wie es tatsächlich doch kam.

Es gibt den Spruch: "Du weißt nicht wie du deine Kinder erziehen sollst? Frag die, die keine haben - die wissen es!" 

 

Ja so ganz falsch ist dieser Satz schon nicht und um ehrlich zu sein, geht es doch den meisten Müttern so bevor sie Mutter wurden, dass sie alles mal ganz anders machen würden... Plötzlich, gerade mal so 9-10 Monate und eine Schwangerschaft später, ändert sich das ganze dann doch rapide und man wechselt in die Rolle, in der man plötzlich über die eigene Dummheit von zuvor (hoffentlich) lachen kann. 

 

Mir jedenfalls geht es so! Deshalb möchte ich heute mal kritisch schmunzelnd selbstreflektieren, was ich denn eigentlich alles NIE machen wollte, denn schließlich ist man ja nur Mutter geworden und hat nicht sein eigenes Leben aufgegeben ...

 

Nun gut mein eigenes Leben habe ich nicht aufgegeben, es hat sich nur um 180 Grad gedreht - und das ist gut so! Auch wenn ich mir das hätte nie träumen lassen, dass so ein kleiner Knirps mit gerade mal 50 cm und knappen 3 kg alles auf den Kopf stellt und meine kleine, groß gedachte Welt komplett ändert.

 

Nun zu meinen NIEs:

 

Nie ohne mein MakeUp und immer saubere Kleidung

Um ehrlich zu sein, groß geschminkt habe ich mich nie - ich kann es schlicht und einfach nicht! Aber ich bin definitiv, egal ob nur kurz zum Bäcker um die Ecke, in den nächsten Supermarkt oder zur Post - etwas Tagesmake-up und etwas Wimperntusche musste IMMER sein und mit IMMER meine ich tatsächlich IMMER. Selbst wenn wir es super mega eilig hatten, aber die Wimperntusche musste drauf. 

 

Gelästert habe ich über die Mütter, die früher sich noch relativ schick gemacht haben und jetzt aus dem Haus gehen mit fleckigen Klamotten, ungeschminkt, verzottelten Haaren oder einfach lieblos zum Pferdeschwanz gebunden - "Wie könne man sich nur so gehen lassen, wenn man Mutter geworden ist??? Das wird mir sicher nicht passieren!" 

 

Ja das ist nun circa 1 1/2 Jahre her - seitdem laufe ich gefühlt nur noch mit dreckigen Klamotten rum und meine Wimperntusche ist mittlerweile eingetrocknet... 

 

 

Die unbekannte "Bio-Öko-Tante" in mir

Ich gebe zu, ich habe auch vor meinem Kleinen bereits viele Lebensmittel in Bio Qualität gekauft und gegessen. Aber ich dachte nie, dass ich je zur vollen "Bio-Öko-Tante" mutiere ... nicht dass ich das schlimm finde, aber früher lebte ich eher nach dem Motto "wer früher stirbt ist länger tod, was interessieren mich die Schadstoffe in Kosmetik, Lebensmittel und Co."

 

Heute kaufe ich nur noch Bio Lebensmittel, aber auch vor Bio Shampoo, Bio Kosmetik, Bio Bodys und Bio Babymode für den Kleinen schrecke ich nicht mehr zurück. Und natürlich ganz wichtig im Sommer keine Sonnencreme mit chemischen UV-Filter!!! Im Traum hätte ich damals nicht daran gedacht, mir Gedanken über eine Sonnencreme zu machen ... so ändern sich die Zeiten!

 

 

Nie mit im eigenen Bett

Der Klassiker! Was habe ich geschimpft über die Mütter und Väter, die ihre Kinder mit ins "Ehebett" (finde ich übrigens ein schreckliches Wort, was hatte ich denn dann mit meinem Freund zusammen vor der Ehe??? Ein Freundesbett?) nehmen. Keine Privatsphäre mehr vor den eigenen Kindern, kein ungestörtes Schlafen, geschweige denn Beischlaf - das soll es bei mir mal nicht geben! Mir war von Anfang an klar, dass mein Kind die ersten 6 Monate im Beistellbett schläft, schließlich wollte ich ja stillen - nicht dass sich das eine das andere ausschließt, aber meine Faulheit verbietet mir alle 2-3 Stunden aufzustehen, den Gang zu queren, das Kind zu stillen und wieder ins Bett mit kalten Füßen zu stapfen - und dann ab ins schier perfekt eingerichtete Kinderzimmer!

 

Nun ja, anfänglich hat er tatsächlich im Beistellbett geschlafen. Er hatte glücklicherweise kaum mit Blähungen und Kolliken zu kämpfen, aber so zwei, drei Nächte hatte er doch Probleme. Schupps war er bei mir in meinem Bett und zwar nicht einfach so daneben, nein in meinem Arm und ich massierte ihm geduldig den kleinen Kullerbauch bis er wieder seelig einschlief und ich gleich mit. Mittlerweile ist dies auch einige Zeit her. Natürlich passt er in sein Beistellbett nicht mehr rein ... dafür hat er jetzt ein tolles Reisebett mit einer super tollen Matratze (nein nicht einfach eine lieblose Reisebettmatratze, sondern schon was, wie wir in Bayern so sagen "was gscheits") Darin schläft er erst mal ein, aber irgendwann des Nächtens, wandert er wie von Zauberhand ;-) (scheint wohl meine zu sein) liegt er zufrieden schnarchend bei uns im Bett und es wäre gelogen zu sagen, wir würden es nicht genießen ...

 

Was sagte eine Hebamme immer: "Wir Menschen sind schon komisch, sind Säugetiere und keines der anderen Säugetiere schiebt sein Kleines möglichst früh möglichst weit weg. Alle Säugetiere lassen ihre Kleinen bei sich - nur wir nicht" 

 

 

Mit 6 Monaten, allerspätestens 12 Monaten abgestillt

Was fande ich es komisch, wenn Mütter ihre Kinder über das erste Lebensjahr hinaus stillten. Irgendwann ist auch mal gut, dachte ich. Spätestens wenn die Kinder anfangen an Mamas T-Shirt und Brust zu zuppeln, dass sie jetzt endlich Milch haben möchten. Das fand ich schon sehr befremdlich ... 

 

Heute kann ich sagen, ich stille meinen eineinhalb jährigen Sohn zum Einschlafen und nachts noch immer. Warum? Es gibt dafür mehrere Gründe. Wir hatten bisher zum Glück nur einen größeren Infekt, allerdings hat er Essen und Trinken verweigert, das Einzige, was er nach wie vor genommen hat, war meine Brust. Will man dann seinem Kind tatsächlich seine einzige Nahrungsquelle verwehren? Ich glaube nicht. Und sollte nochmals solch eine blöde Krankheit kommen, kann ich ihm aktuell noch immer Muttermilch anbieten.

Das andere ist meiner persönlichen Faulheit geschuldet, was ich aber auch nicht bereue oder bereuen werde, weil ich mit dem geben der Brust meinem Kind nicht schade - ganz im Gegenteil! Bevor ich einen großen Zirkus zum Einschlafen oder aber in der Nacht, wenn der Kleine aufwacht habe, stille ich doch lieber, lege den Kleinen ins Bett und er schläft friedlich ein oder weiter. Das ist schon ganz praktisch und solange er noch seine Muttermilch möchte, werde ich sie ihm nicht verweigern. Ich bin mir sicher, es wird der Punkt kommen, bestimmt auch vor Einschulung ;-), dass er eben nicht mehr an die Brust will und dann ist es auch gut so. 

 

 

Halbgegessenes selber essen

Oh wie fande ich es widerlich, das Kind spuckt einen angelutschten Apfel aus und die Mutter oder der Vater nehmen ihn wie ganz selbstverständlich und essen ihn selbst. 

 

Mit einem Kind gehen so einige Hemmungen flöten. Unter anderem auch der Ekel von angeschlonztem Essen. Natürlich esse ich nicht nur den stehengelassenen Teller auf, sondern auch, das wieder ausgespuckte noch halbessbare Essen. Vor seinem eigenen Kind und dessen Speichel, ekelt man sich auch nicht, das wird einem wohl so in die Wiege gelegt. Man findets nur komisch, wenn andere dies machen und man selbst noch keine Kinder hat. Damit kommen wir zum nächsten Punkt.

 

 

Spuckende Babys - wie ekelig

Ich erinnere mich noch gut an den Geburtstag einer Freundin. Wir feierten im Garten und eine Freundin von ihr, war mit ihrem Baby zu Gast. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung von Babys - dafür davon aber jede Menge! Wir saßen in geselliger Runde und plötzlich musste das Baby spucken und tat dies über den Tisch und auf den Boden. Nein es hat mich nicht erwischt, aber ich war etwas perplex, verdutzt und erstaunt, wie ruhig die Eltern geblieben sind und vor allem, dass sie nicht weggingen um das Kind woanders hinspucken zu lassen.

 

Ja das war dann wohl die eigene Dummheit. Mein Kind war circa 14 Monate lang ein absolutes Spuckkind mit einem sehr ausgeprägtem Reflux. So schnell konnte ich gar nicht zusehen, hat er sich schon übergeben. Ich kam mit dem Putzen gar nicht hinterher und war froh bestimmt 40 Mullwindeln zu besitzen, die gefühlt alle 2 Tage gewaschen werden mussten. Hätte ich mich in dieser Zeit einsperren sollen, nur dass mein Kleiner in Ruhe und ohne Aufsehen spucken konnte? Natürlich bin ich auch unter Leute gegangen und mein Kind hat gespuckt. Ich habe es wie selbstveständlich ohne mit dem Wimper zu zucken aufgeputzt und weiter gemacht.

 

 

Klingelausstellen - da muss er durch

Was musste ich mich immer aufregen, wenn bereits Freundinnen Kinder hatten und die mir immer nahegelegt haben, bitte nicht klingeln, das Kind schläft oder ruf doch auf dem Handy an, unsere Klingel ist aus. Geschimpft wie ein Rohrspatz habe ich! Wie blöd man denn sein kann, klar dass die Kinder nichts aushalten und wegen jedem Pups erschrecken und wach werden. So ein bisschen Geläute da müssen sie durch, da müssen sie sich dran gewöhnen.

 

Das ganze habe ich die ersten Monate auch brav durchgezogen, er hat es wirklich nicht gehört oder schön überhört. Als der Kleine so ein halbes Jahr alt war und immer wacher und aufgeweckter, vor allem aber neugieriger wurde, war mit Ertönen der Klingel nicht mehr ans Schlafen zu denken. Was hatte ich dann ein knatschiges Kind ... Beim 3. mal habe ich beschlossen die Klingel auszustellen ... schließlich ist das doch einfacher, als ein knatschiges Kind zu ertragen, an dem man auch noch selber schuld ist!

 

 

Sicherlich lässt sich die Liste noch um einige Punkte mehr ergänzen! Ich bin gespannt auf eure Erzählungen, was fandet ihr ekelig, unglaublich oder einfach blöd von Müttern und macht dies nun genauso?  

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