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Krankenhaus und Schwangerschaft - Warum, wieso weshalb?!

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Krankenhaus und Schwangerschaft - Warum, wieso weshalb?!

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit - sagten Sie - und trotzdem ging es bei 26+5 ins Krankenhaus mit absoluter Bettruhe. Warum, wieso und weshalb und was dann erzähl ich euch!

Ich befürchte, das wird ein etwas längerer Artikel ihr Lieben, denn ich muss (ausnahmsweise) etwas ausholen.

 

Bereits in meiner ersten Schwangerschaft musste ich ab der SSW 24 liegen, ab der 30. SSW mit vorzeitigen Wehen inklusive Einnahme von Wehenhemmer - kaum diese abgesetzt kam unsere Zwergnase1 bei glatten 37+0 innerhalb von 4,5 Stunden spontan zur Welt. Hatte aber 3 Monate später noch eine Ausschabung, da ich noch Plazentaüberreste in der Gebärmutter hatte. So viel zur Vorgeschichte.

 

Dass Schwangerschaft keine Krankheit ist, sagte ich mir immer selbst. Ich arbeite einfach viel zu gerne und gerne auch viel zu viel, was mir bereits in der ersten Schwangerschaft zum Verhängnis wurde. Also dachte ich, machste bisschen ruhiger ...

 

Bereits in der 6. Schwangerschaftswoche durfte ich eine Woche im Krankenhaus auf Grund der extremen Schwangerschaftsübelkeit verbringen. In der 15. Schwangerschaftswoche der erste Schock - Blutungen. Schnell stellte sich heraus, dass es dem Baby gut geht und bestens entwickelt ist, aber die Plazenta blutet durch ihre Position - Plazenta Praevia totalis (Die Plazenta liegt direkt und vollständig über dem Muttermund). Meine Gyn lies mich dennoch in den Urlaub fahren, verordnete jedoch Schonung, nichts mehr tragen, keinen Geschlechtsverkehr und alle 2 Wochen zur Kontrolle.

 

Die kommenden Kontrollen verliefen alle OK. Nicht berauschend, da sich am Befund der Plazenta Praevia totalis nicht viel änderte - auch der Gebärmutterhals, welcher sich bereits in der ersten Schwangerschaft ordentlich verkürzt hatte, blieb bei circa 3,5 cm. Wie gesagt nicht berauschend, aber nichts dramatisches.

 

Als ich am Freitag, den 13. bei 26+5 wieder zur Kontrolle kam, war der Befund ähnlich. Plazenta praevia totalis, aber Gebärmutterhals nicht ganz sicher zu identifizieren. Also schickte sie mich ins Klinikum um eine Zweitmeinung einholen zu lassen. Dass das Ganze etwas schneller vonstatten geht, gab sie mir eine Einweisung mit, mit der Fragestellung ob tatsächlich stationär erforderlich ist. Wir waren uns aber halbwegs sicher, wenn überhaupt stationär, dann nur 2-3 Tage zur Beobachtung.

 

Schwanger Babybauch

 

 

Ich fuhr also direkt ins Krankenhaus, ohne Umwege - ich komm ja schließlich nur zur Zweitmeinung und gleich wieder heim.

 

Ich kam sofort dran ohne Wartezeit. Zuerst kam die medizinische Assistentin, machte CTG und nahm mich auf. So mit der Einstellung "naja so ne übervorsichtige Gyn und hysterische Muddi wieder". Kurze Zeit später kam die Assistenzärztin, anfänglich ähnliche Einstellung. War für mich aber völlig ok, ich wollte ja wieder heim. Während dem vaginalen Ultraschall kippte die Stimmung und sie zog das Telefon und rief ihre Chefin an. Die Chefärztin kam ziemlich zügig, sah sich den Ultraschall an und setzte mich zu mir auf die Liege. Wenn sich ein Chefarzt schonmal zum Patienten setzt ...

 

Die Diagnose war ja klar Plazenta Pravia totalis und Zervix Isuffizienz, wobei der Gebärmutterhals bereits auf 1,6 cm geschrumpft war und die Gefäße der Plazenta direkt über dem Muttermund liegen. Mir wurde sehr deutlich gesagt, dass wenn ich beginne zu bluten und das sehr heftig, kann jede Sekunde zählen und da sind bereits 30 Minuten ins Krankenhaus zu lang -YAY genau was ich hören wollte!

 

Je kürzer der Gebärmutterhals ist/wird desto höher die Wahrscheinlichkeit dass Blutungen auftreten. Die nächsten 3 Wochen muss ich sicher stationär bleiben, wobei ich nur aufstehen darf zur Toilette und zum Waschen. Raus komm ich mit Glück nur besuchsweise, wenn der Gebärmutterhals sich auf 3,x wieder streckt.

 

Alles klar, Herr Kommissar, ne. Da hatte ich es. Mit nichts außer einer Handtasche und meinem Straßenoutfit ab ins Klinikum.

 

Schwanger im Krankenhaus Plazenta Praevia Zervis Insuffizienz

 

Es vielen noch so Nebensätze, die ich dann nur noch so halbscharrig mitbekam wie, wir schicken Ihnen in kürzester Zeit einen Arzt zur Aufklärung des Kaiserschnitts, einen Anästhesisten zur Aufklärung der Vollnarkose und einen Arzt der Kinderintensivstation zur Aufklärung was passiert wenn das Kind jetzt kommt vorbei.

 

So dann hieß es erst mal alles regeln. Zwergnase1 mit seinen 2 1/2 Jahren musste versorgt werden für die nächsten 3 Wochen, ich brauchte Kleidung und Waschzeugs, alle Termine in den nächsten 3 Wochen absagen und und und. So war der Freitag schnell vorbei.

 

Bereits am Wochenende kam dann auch schon eine Oberärztin zur Aufklärung bzgl. des anstehenden Kaiserschnitts. Auf Grund der Plazentalage machen sie dies ausschließlich in Vollnarkose, da ein Patient falls es blutig werden sollte besser stabilisiert werden kann, wenn er "weg" ist. NA DANN, ist ja alles prima Ballerina dachte ich mir. Also, dass ich verbluten kann wusste ich ja schon, sollte ich das Krankenhaus verlassen und etwas sein und folglich natürlich auch Zwergnase2, aber das der Spaß noch weiter geht war mir nicht bewusst. Bis auf die üblichen Komplikationen die bei einem Kaiserschnitt so auftreten können, kann es auch noch nötig werden die komplette Gebärmutter zu entnehmen. Na dann war ich ja aufgeklärt und konnte ruhigen Gewissens den Bogen ausfüllen und unterzeichnen.

 

Am Montag kam die Kinderärztin von der Intensivstation rüber um mich aufzuklären was passiert wenn das Kind kommt. Sie war aber todesentspannt, ich mag sowas ja an sich ... ABER der Hammer war, als sie fragte was ich denn für Fragen hätte. Nachdem ich sagte keine, fragte sie warum sie dann überhaupt hier sei, schließlich wollte ich sie doch sehen. Ja ne is klar, oder? Naja aufgeklärt wurde ich dennoch ... alles gut, so ein mega Frühchen wird es schon nicht werden.

 

Schwanger im Krankenhaus

 

Auf den Anästhesisten warte ich noch, ob er jemals kommt?! Mir auch egal, für den Notfall, der sicher nicht eintreten wird, wird er mir schon das richtige Mittel, in der richtigen Dosierung geben zum Wegschießen.

 

Naja jedenfalls lieg ich nun seit einer Woche hier, teils mit Bauchschmerzen durch die sich dehndenden Mutterbänder und wachsenden Gebärmutter. Gestern hatte ich tatsächlich 1 - 1 1/2 Stunden heftige Bauchschmerzen über den ganzen Bauch, was aber zumindest nicht zu Blutungen geführt hat. Heute wird der Gebärmutterhals kontrolliert und dann sehen wir weiter ob dieses Liegen tatsächlich so viel bringt und wie es weiter geht.

 

Für mich unverzichtbar während meines bisher einwöchigen Krankenhausaufenthalts:

 

Bis demnächst, mit ganz sicher besseren Neuigkeiten :)

arbeiten schwanger im Krankenhaus

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